„Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie.“ Immanuel Kant

Kompetenzraster

Kompetenz - Performanz - Wissen

Kompetenzen - Was sind das?

"Kompetenzen sind „kontextspezifische kognitive Leistungsdispositionen, die sich funktional auf Situationen und Anforderungen in bestimmten Domänen beziehen“.

Quelle: Klieme und Leutner (2006): Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen. Zeitschrift für Pädagogik 52, S. 879


Oder nach Uphues: "Kompetenzen sind intelligentes Wissen"
.

Quelle: Veranstaltung des Klett-Verlages 2011 in Berlin)

Also: Kompetenzen sind ein persönliches Vermögen, etwas zu tun oder zu leisten. Sie werden domänenspezifisch entwickelt und ausgeprägt. Im Gegensatz zu der Definition von Weinert werden hier motivationale und affektive Aspekte nicht berücksichtigt. Diese sind deutlich schwerer mess- und beeinflussbar.

Kompetenzen (competere [lat.] zusammentreffen, ausreichen) ergeben sich aus dem Zusammenkommen individuellen Wissens und Fertigkeiten und externen Herausforderungen, auf die diese angewendet werden können. Sprachkompetenz z.B. entsteht somit nicht durch das Lernen von Vokabeln und grammatikalischen Regeln, wiewohl diese notwendig sein mögen, Sprachkompetenz äußert sich erst in der Kommunikation, somit der Anwendung des Erlernten.
Kompetenzen sind immer kontextbezogen. Niemand ist also kompetent an sich, auch wenn dies manchen Menschen schwer fällt zu akzeptieren. Menschen können immer nur kompetent auf bestimmten Gebieten bzw. in Bezug auf ein Gebiet sein, z.B. eine hohe fachdidaktische Kompetenz haben und eine ausgeprägte Beratungskompetenz besitzen. Diese Kompetenzen, das versteht sich fast von selbst, sind hoch individuell. Damit aus Wissen Kompetenz werden kann, muss dieses Wissen mittels herausfordernder Aufgaben zur Lösung von Problemen aktiviert werden. Erst in der Aufgabenlösung kann sich eine Kompetenz zeigen. Noch grundsätzlicher schließen wir eigentlich von der beobachtbaren Performanz auf die Kompetenz. Wenn jemand die 100 Meter in, sagen wir, in 13 Sekunden absolviert (=Performanz), können wir plausibel schlussfolgern, dass diese Mensch ein recht guter Sprinter ist (=Kompetenz). Wir beobachten also die Performanz und schließen auf die Kompetenz.

J. Hennig

Literatur: Manuela Paechter (Hrsg.) 2012: Handbuch Kompetenzorientierter Unterricht. Beltz Verlag, Weinheim und Basel

Kompetenzraster

Vorlage Kompetenzraster Geographie
J. Hennig

Vorlage für Kompetenzraster

Globale Zukunftsszenarien zur MSA-Prüfung Kl. 10
A. Enders

Globale Zukunftsszenarien

Klimadiagramme
J. Hennig

Klimadiagramme

Tropischer Regenwald
J. Hennig

Tropischer Regenwald

Energie und Umwelt FK 11
S. Jung/R. Hollax

Demographie in Afrika
C. M. Korn

Bevölkerungsentwicklung in Afrika

US-amerikanische Stadt
A. Däblitz, M. Neugebauer, S. Mittelstädt

Nordamerikanische Stadt

Bevölkerung Asien Jg.7/8
A. Römer, J.-C. Walter

Bevölkerungsentwicklung Asien

Verknappung von Rohstoffen
S. Klimczak

Rohstoffe

Arbeiten mit WEB-basierten GIS
J. Hennig

Arbeiten mit Web-basierten GIS

Siedlungsräume Q1
F. Schuman

Siedlungsgeographie